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Die Dauerausstellung

„totgeschwiegen 1933-1945 zur Geschichte der Wittenauer Heilstätten" wurde 1988 in der damaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik eröffnet. Sie basiert auf Recherchen einer Arbeitsgruppe zur Erforschung der Anstaltsgeschichte.

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Es wird die Geschichte der ehemaligen Wittenauer Heilstätten von der Gründung als Dalldorfer „Irrenanstalt“ im Jahre 1880 bis in die Nachkriegs-zeit und zur Neubenennung nach dem Psychiater Karl Bonhoeffer 1957 dokumentiert. Der Fokus liegt auf der Praxis der Gesundheitspolitik, dem öffentlichen Gesundheitswesen als Instrument zur Umsetzung national-sozialistischer Rassen- und Sozialpolitik und den Medizinverbrechen des Nationalsozialismus.

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Gezeigt werden Forschungsergebnisse
. zur Umsetzung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken
Nachwuchses in den Heilstätten,
. zur Preisgabe ihrer Patienten an die „Euthanasie“-Aktion T4,
. zu Tötungen behinderter Kinder in der angeschlossenen
„Kinderfachabteilung“ Wiesengrund,
. zum Schicksal jüdischer, ausländischer und forensischer Patienten.

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Umfangreich dargestellt sind außerdem die Verlegungen von Patienten ab 1942 nach Meseritz-Obrawalde (Miedzyrzecz-Obrzyce) im heutigen Polen, wo sie planmäßig ermordet wurden.
Am Beispiel personeller Kontinuitäten auf Seiten der Täter werden auch Fragen der Ahndung und Bewältigung beziehungsweise der Verdrängung nationalsozialistischer Verbrechen an psychisch kranken Menschen aufgeworfen.

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